Zusammengekauert schlafen,
die Knie an die Brust ziehen,
die Arme fest verschränken,
das Kissen fest umklammern,
oder die Schultern anspannen.
Diese Positionen werden manchmal als instinktiver Schutzmechanismus des Körpers interpretiert.
Wenn das Gehirn eine schwierige Phase oder emotionale Gefahr wahrnimmt, sucht der Körper – auch unbewusst – möglicherweise nach beruhigenden Positionen, die ein Gefühl der Sicherheit vermitteln.
Dieses Phänomen tritt besonders häufig bei Menschen auf, die unter folgenden Beschwerden leiden:
chronischer Angst,
mentaler Überlastung,
emotionaler Erschöpfung,
oder anhaltendem Stress.
Nächtliches Aufwachen: eines der am meisten ignorierten Anzeichen
Mehrmals pro Nacht aufzuwachen, wird oft als normal abgetan.
Experten erklären jedoch, dass unterbrochener Schlaf häufig mit einem erhöhten Cortisolspiegel – dem Stresshormon – zusammenhängt.
Bei manchen Menschen verbleibt das Gehirn in einem Zustand erhöhter Wachsamkeit, was folgende Symptome verursacht:
Mikro-Aufwachen,
intensive Träume,
ein Gefühl der Wachsamkeit,
oder plötzliches Erwachen gegen 3 oder 4 Uhr nachts.
Das Problem ist, dass viele Menschen schnell wieder einschlafen und gar nicht merken, dass ihr Schlaf mehrmals unterbrochen wurde.
Der Körper spürt jedoch die Folgen:
Müdigkeit beim Aufwachen,
Konzentrationsschwierigkeiten,
Reizbarkeit,
Energielosigkeit,
vermehrtes Verlangen nach Koffein.
Bewegungen in der Nacht sprechen manchmal lauter als Worte.
Manche Menschen bewegen sich im Schlaf sehr viel, ohne es zu merken.
Schlafstudien haben gezeigt, dass gestresste Menschen häufig Folgendes aufweisen:
mehr unwillkürliche Bewegungen,
stärkere Muskelverspannungen,
größere nächtliche Unruhe,
und weniger Tiefschlaf.
Ein gestresstes Gehirn hat größere Schwierigkeiten, die für die körperliche und geistige Regeneration so wichtigen Tiefschlafphasen zu erreichen.
Deshalb fühlen sich manche Menschen selbst nach acht Stunden Schlaf noch völlig erschöpft.
Bruxismus: Wenn sich Stress über die Zähne auswirkt
Das Zähneknirschen im Schlaf – Bruxismus genannt – steht heute in engem Zusammenhang mit emotionalem Stress.
Viele Menschen bemerken dieses Problem erst, wenn sie folgende Symptome haben:
Kieferschmerzen,
Morgenkopfschmerzen,
Zahnabrieb,
oder Nackenverspannungen.
Nachts baut das Gehirn manchmal weiterhin den tagsüber aufgebauten Druck über die Kiefermuskulatur ab.